
Als elf Hamburger Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten widmen wir uns der zentralen Aufgabe unserer Zeit: der globalen Nachhaltigkeitstransformation. Die neuen Hamburger Klimaschutzziele sehen vor, die Emissionen der Stadt bis 2030 um 70% gegenüber 1990 zu reduzieren. Bis 2040 soll Netto-CO2-Neutralität erreicht werden. Die Kultur will und muss ihren Beitrag dazu leisten, ohne dass weniger Menschen Zugang zu Kunst und Kultur haben. Im Projekt „Elf zu Null“ haben sich elf Institutionen zu einem bundesweiten Vorreiterprojekt zusammengeschlossen, um gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und den ökologischen Umbau ihrer Häuser konsequent und nachhaltig auf den Weg zu bringen. Dabei steht immer das konkrete Handeln im Vordergrund! Mit unserer Arbeit wollen wir nicht nur einen Beitrag zu den Hamburger Klimazielen leisten, sondern auch die Zukunftsfähigkeit von Museen, Ausstellungshäusern und Gedenkstätten auf dem gesamtgesellschaftlichen Weg zur Klimaneutralität sichern.
Wir handeln jetzt, konkret und nachhaltig.
Wir machen die Hamburger Museen zukunftsfähig.
→ Altonaer Museum
→ Archäologisches Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg
→ Bucerius Kunst Forum
→ Deichtorhallen Hamburg
→ Deutsches Hafenmuseum
→ Hamburger Kunsthalle
→ KZ-Gedenkstätte Neuengamme
→ MARKK
→ MK&G
→ Museum der Arbeit
→ Museum für Hamburgische Geschichte
Am 14. April 2026 waren wir im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit zu Gast. Im Projekt FreiRess arbeiten wir daran, den Rohstoff- und Treibhausgasverbrauch im Freizeitsektor zu senken und kreislauffähige Lösungen zu entwickeln. Gemeinsam mit Kolleg:innen aus Gaming, Heimtierbranche, Tourismus und Sport diskutierten wir, wo die größten Hebel liegen. Unsere Learnings bisher:– So…
Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer letzten beiden häuserübergreifenden Projekte zu Dienstreisen – „Gib mir Moor“ – und zur Mülltrennung im Museum – „11 für die Tonne“ – sind wir noch lange nicht am Ziel angekommen. Wir wollen noch weitere zentrale Nachhaltigkeitsthemen aus dem Museumsalltag in konsequenter Zusammenarbeit vertiefen. Deshalb richten wir den Blick direkt auf die nächsten drei gemeinsamen…
Wer kennt ihn nicht – den hartnäckigen Mythos, dass sämtlicher Müll einfach in Verwertungsanlagen zusammengekippt und verbrannt wird? Doch nimmt man sich die Zeit, die Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm in Hamburg-Altenwerder zu besichtigen, wird schnell klar: Dieser Mythos entspricht nicht der Realität. Solche Anlagen leisten vielmehr einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Im Oktober hatten wir im…

„Die Kunst und Ausstellungen können uns das wohl drängendste Problem unserer Zeit – den Klimawandel – anders vor Augen führen und sie können uns für Themen sensibilisieren.“
→ Dr. Esther Ruelfs, MK&G



„Elf zu Null“ und die Kraft hinter einem professionellen Netzwerk über den eigenen Arbeitshorizont hinaus ist mir sehr wichtig. Warum? Ich verstehe das Thema „Nachhaltigkeit“ ganzheitlich und gesamtgesellschaftlich. „Elf zu null“ ist mehr als die Summe seiner Teile.“
→ Meike Wenck, Hamburger Kunsthalle


„In unserem Netzwerk “Elf zu Null” sehe ich große Chancen, nachhaltige Entwicklung und nachhaltiges Arbeiten fest in der Hamburger Museumszene zu verankern und sich stetig gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.“
→ Dr. Jenni Boie, Museum der Arbeit

„Wir im Museum erreichen Menschen auch auf informellem Wege und können so zu neuen Sicht- und Denkweisen anregen, Nachhaltigkeit hier zu verankern und Vorbild zu sein, ist eine große Chance und Herausforderung.“
→ Miriam Abada, Bucerius Kunst Forum

Elf zu Null wird durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg gefördert.